Fernwärme

Fernwärme ist eine Methode zur zentralen Erzeugung und Verteilung von Wärme für Heizung und Warmwasser in Gebäuden. Die Wärme wird in einem Heizkraftwerk oder einer anderen zentralen Anlage erzeugt und über ein Netz aus isolierten Rohrleitungen zu den Verbrauchern transportiert.

Mit Blick auf den Klimaschutz kann Fernwärme einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen leisten, wenn sie aus erneuerbaren oder klimafreundlichen Quellen stammt. Besonders vorteilhaft ist:

1. Nutzung erneuerbarer Energien – Fernwärme kann aus Biomasse, Geothermie, Solarthermie oder industrieller Abwärme gespeist werden.

2. Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) – Viele Fernwärmeanlagen nutzen KWK, um gleichzeitig Strom und Wärmeeffizient zu erzeugen, was den Brennstoffverbrauch senkt.

3. Dekarbonisierungspotenzial – Durch die schrittweise Umstellung auf grüne Energieträger kann Fernwärme langfristig fossile Heizsysteme ersetzen.

4. Energieeffizienz – Zentrale Erzeugung reduziert Energieverluste im Vergleich zu vielen einzelnen Heizsystemen.

Damit Fernwärme wirklich klimafreundlich ist, muss sie von fossilen Energieträgern wie Kohle und Gas auf erneuerbare Quellen umgestellt werden.